Ratgeber: Tücken beim Kündigen des Telefonvertrags

    Wichtige Daten in der Kündigung vergessen, die Frist verpasst oder keine Bestätigung bekommen. Es gibt zu viele Gründe warum man länger in Verträgen bleibt als mal eigentlich will. Doch wenn ihr folgende Tricks beachtet, ist das Kündigen einfach und ihr verpasst keine Frist mehr.

    ⚠️ Beachte bitte, dass dieser Beitrag eine Zusammenstellung von uns für euch darstellt, worauf man achten muss. Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar, es gibt keine Garantie für die Richtigkeit und Aktualität des Inhalts.

    Ratgeber: Tücken beim Kündigen des Telefonvertrags im Angebot

    „In der Regel beträgt die Kündigungsfrist bei Mobilfunk- oder Festnetzverträgen drei Monate zum Vertragsende“, erklärt Thomas Grund von der Stiftung Warentest.

    Hier sollte man übrigens auch dran denken zusätzliche Verträge zu kündigen, die man mit dem Vertrag abgeschlossen hat. Hier könnte es z.B. ein Abo für ein Musikstreaming-Dienst sein.

    „Auf jeden Fall müssen solche Verträge separat gekündigt werden, da die Verträge sonst weiterlaufen, obwohl der Handyvertrag bereits gekündigt ist.“

    Direkt nach Abschluss kündigen

    Früher war es immer sehr mühselig herauszufinden wann die Kündigungsfrist war aber seit Mitte 2017 müssen die Anbieter den genauen Tag angeben, an dem die Kündigung spätestens eingehen muss.

    Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg empfiehlt grundsätzlich, gleich nach Abschluss einen Telekommunikationsvertrag wieder zu kündigen. Die guten Angebote gibt es meistens nur noch für Neukunden und deshalb lohnt es sich oft nicht den Vertrag weiter laufen zu lassen. Solltet ihr euch aber nach der Kündigung doch dazu entscheiden bei eurem Anbieter zu bleiben, so nimmt dieser die Kündigung eigentlich immer zurück.

    Verträge dürfen auch per E-Mail gekündigt werden. Ausnahmen sind etwa Miet-, Arbeits- oder notariell beurkundete Verträge.

    „Auf Briefen mit Unterschrift dürfen die Anbieter nicht mehr bestehen“, führt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) aus.

    Hier solltet ihr wie bei einer Kündigung drauf achten, dass alle wichtigen Daten wie Anschrift, Kundennummer etc. vorhanden sind. Lasst euch den Erhalt der Kündigung per Mail unbedingt bestätigen.

    Am besten als Einschreiben

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    Klassisch und sicher ist natürlich die Kündigung per Einschreiben. Man hat direkt einen Nachweis und kann es im Zweifelsfall vorzeigen. Es ist natürlich auch zu Empfehlen mindestens 4 Wochen vor Kündigungsende die Kündigung zu verschicken, damit man sich einfach Stress spart und im Notfall noch eine weiter Kündigung nachschicken kann. Also schiebt nicht alles auf und kümmert euch am besten direkt darum. 😊

    Solltet ihr euren Festnetz-Tarif kündigen wollen, so lasst es direkt von eurem neuen Anbieter durchführen. Falls ihr selbst kündigen wollt, solltet ihr dran denken alle Rufnummern anzugeben. Andernfalls kann die Kündigung abgelehnt werden.

    „Wichtig beim Kündigungsschreiben ist, dass man immer unbedingt eine Bestätigung der Kündigung einfordert“, sagt Grund. „Dann ist man auf der sicheren Seite.“

    ..aber das ist uns denke ich allen bewusst. 😀

    Es gibt immer mehr Handytarife die sich monatlich kündigen lassen. Das ist natürlich toll wenn man ein mega Angebot findet und wechseln möchte.

    „Eine kurze Kündigungsfrist ist natürlich vorteilhaft, wenn es Probleme gibt und man zum Beispiel mit der Leistung nicht einverstanden ist, da man schlechten Empfang hat oder Ähnliches.“ sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg.

    Es gibt viele Onlinedienste, die eure Verträge sammeln, euch an Kündigungen erinnern und bei der Abwicklung helfen. Natürlich muss man das entweder bezahlen oder sie nutzen unsere Daten. Ich persönlich notiere mir alles in meinen Kalender und kündige dann über Aboalarm. Ich finde es praktisch, da man nach 2 Wochen eine E-Mail bekommt, wo gefragt wird ob die Bestätigung schon ankam. Falls nicht schreitet Aboalarm für euch ein und frägt bei der Versicherung nach dem aktuellen Stand. Mit Volders könnt ihr alles online verwalten, was viele Vorteile als auch Nachteile hat. Es ist einerseits sehr praktisch aber anderseits teilt ihr dem Unternehmen sehr viele Daten mit.

    Wie kündigt ihr? Nutzt ihr Onlinedienste? 😀

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    10 Kommentare zum Bericht “Ratgeber: Tücken beim Kündigen des Telefonvertrags” Kommentar schreiben
    1. Per Einschreiben zu kündigen, ist absolute Geldverschwendung, da der Beleg gerichtlich keinen Wer hat!!! Man hat nur einen Beleg für einen versendeten Brief aber nicht für den Inhalt.
      Über Einschreiben freut sich nur die Post, ich glaube sogar, dass die den Mythos der Kündigung per Einschreiben immer wieder in die Welt setzen 😜✌️

    2. Ich kündige immer per E-Mail. Kostet nichts und man hat sehr schnell die Bestätigung. Einfacher geht’s nicht.

    3. Ich kann auch nur jeden aboalarm ans Herz legen. 👌🏽

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