Ratgeber: Tipps zum Umgang mit der Kreditkarte vor Auslandsreisen

    Ratgeber: Tipps zum Umgang mit der Kreditkarte vor Auslandsreisen im Angebot Im Urlaub geht schnell gar nichts mehr, wenn Kreditkarten nicht funktionieren oder gestohlen werden. Hier erklären wir euch wie man vorsorgt, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte😁.

    ⚠️ Beachte bitte, dass dieser Beitrag eine Zusammenstellung von uns für euch darstellt, worauf man achten muss. Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar, es gibt keine Garantie für die Richtigkeit und Aktualität des Inhalts.

    70% der Reisenden haben immer ihre Girocard im Geldbeutel dabei, 44% eine Kreditkarte, so eine TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Das Plastikgeld versagt ausgerechnet in den Ferien häufig. Oft geht dann gar nichts mehr, kein Geldabheben, kein Einkauf! Was wenn die einzige Karte im Gepäck verloren, gestohlen oder kaputtgeht? Hier sitzen wir Reisende im Ausland schnell finanziell in der Klemme, sagt Erik Schaarschmidt, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Brandenburg. Mit einer Zweitkarte, die getrennt aufbewahrt werden sollte, kann man einem Finanzengpass leicht vorbeugen.

    Nun folgt ein Überblick für euch, wie wir Urlauber uns gegen den Kartenärger wappnen können – und wer für das geplünderte Konto geradestehen muss.

    Ratgeber: Tipps zum Umgang mit der Kreditkarte vor Auslandsreisen im Angebot

    Bargeld ist vor allem für die ersten Urlaubstage wichtig, um das Taxi vom Flughafen zahlen zu können oder sich in einem Imbiss etwas zu kaufen. Hier sollte man nur so viel wie nötig mitnehmen, mahnt Anne van Dülmen, Sprecherin des Bankenverbands. Bargeld was gestohlen wird, ist nicht ersetzbar. In der Regel können wir vor Ort nur Geld abheben und bezahlen, wenn wir im Besitz einer Kreditkarte sind, meist auch noch mit der Girocard mit Maestro-Logo.

    Bei Fernreisen solltet ihr nicht auf eure Bankkarte mit V-Pay-Logo bauen, denn diese ist nur innerhalb Europas, außerdem in Israel sowie einigen Regionen der Türkei einsetzbar. Karten werden oft von Automaten eingezogen, wenn der Magnetstreifen kaputt ist. „Niemals ohne zweite Karte reisen, ob zweite Girocard, zweite Kreditkarte oder gemischt, je nach Ziel“, empfiehlt Schaarschmid.

    Vor der Abreise immer das Auslandslimit erfragen

    Schnell mal Geld abheben in Thailand oder in den USA, klappt nicht mit jeder Girocard. Viele Sparkassen und Banken sperren die Karten der Kunden aus Sicherheitsgründen im außereuropäischen Ausland. Oft wird hier auch das Auszahlungslimit herabgesetzt. Dadurch werden Kundenkonten vor Missbrauch durch Kriminelle geschützt. Es wird empfohlen, vor der Abreise mit der Bank über die mögliche Höchstgrenze zu sprechen, rät Schaarschmidt.

    Hier wird die Karte für die Reisezeit in der gewünschten Höhe freigeschaltet. Bei Kreditkarten kann es auch Tageslimits geben, vor allem in Mexico, Thailand, Brasilien und in den USA, wie die Rechtsschutzversicherung Arag betont. Ihr habt euch schon immer gefragt, wieso ihr dem Händler vor Ort euren Ausweis zeigen musstet? Das liegt daran, dass euer Tageslimit überschritten ist und der Händler aufgefordert wird, sich euren Ausweis zeigen zu lassen.

    Datenklau – wie geht das?

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    Viele haben es schon erlebt: Man steht etwa in Los Angeles im Geschäft und will mit der Kreditkarte zahlen aber nichts geht. Hier ist der Grund, dass eure Daten gestohlen worden sind. An Tankstellen, Geldautomaten, in Läden oder Restaurants fischen Kriminelle immer wieder die Informationen vom Magnetstreifen der Originalkarte ab und kopieren sie auf Kartenrohlinge. In Europa fliegen solche Dubletten sofort auf.

    Außerhalb ist es immer noch eine verbreitete Betrugsmasche. Betrüger testen die kopierten Karten erst mit kleinen Einkäufen aus, meistens mit nicht mehr als einem Euro. Allein das kann schon eine komplette Kartensperre auslösen. Hat man dann keine zweite Karte dabei, sitzt man auf dem Trockenen.

    Hier hilft dann nur noch eine Blitzüberweisung von zu Hause oder Geld verschicken lassen über Western Union. Die Gebühren liegen hier oft bei bis zu 10% und mehr des Auszahlungsbetrags.

    „Wir raten Urlaubern, ihre Zahlungskarten im Restaurant oder an der Kasse nie unbeobachtet aus der Hand zu geben, Bargeld nur an Geldautomaten innerhalb einer Bank abzuheben und die PIN immer verdeckt einzugeben“, so der Verbraucherschützer.

    Die Kreditkarte ist weg

    Solltet ihr im Urlaub die Karte verlieren, sie gestohlen bekommen oder merkwürdige Abbuchungen auf dem Konto bemerken, solltet ihr die Karte sofort sperren lassen. Für EC- und Kreditkarten geht das nach Angaben des Bankenverbands gratis über den zentralen Sperr-Notruf 116 116, aus dem Ausland kostenpflichtig unter 0049 116 116. Euer Kreditkartenanbieter hat zudem eine eigene Sperr-Hotline. Daher ist es ratsam, sich die Nummer einfach vor dem Urlaub zu notieren, dann muss man nicht lange suchen und kann die Karte direkt sperren.

    Es bietet sich an, sie als Handynummer zu speichern oder einfach in den Koffer zu legen. „Über ein Online-Konto kann man eine Kartensperre auch selbst eingeben“, betont Schaarschmidt. Bitte auch gleich vor Ort Anzeige bei der Polizei erstatten, nachfragen, ob es noch weitere Anzeigen zu ähnlichen Diebstählen gab und sich das, wenn möglich, schriftlich bestätigen lassen. Das kann bei späterem Ärger mit der Bank helfen, so Schaarschmidt:

    „Gibt es etwa weitere Anzeigen zum Kartenmissbrauch im gleichen Restaurant, kann man den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit entkräften.“

    Ratgeber: Tipps zum Umgang mit der Kreditkarte vor Auslandsreisen im Angebot

    Und wer haftet jetzt fürs Konto?

    Wenn Kriminelle euer Konto schon abgeräumt haben, bevor die Karte gesperrt wird, müsst ihr hier den Schaden in der Regel mit bis zu 50€ selbst zahlen. Hier wird oder wurde die gesetzliche Grenze 2018 von 150€ auf 50€ heruntergesetzt. Das gilt aber nur, wenn ihr nicht fahrlässig gehandelt habt. Ein Beispiel wäre, wenn ihr eure PIN-Geheimnummer mit der Karte zusammen aufbewahrt. Aber eigentlich sollte das jedem klar sein.

    Die Banken machen es uns Kunden allerdings von Anfang an nicht leicht und sagen wir sind vollverantwortlich, wenn der Dieb mit Originalkarte und korrekter PIN bezahlt oder Geld abgehoben hat, berichtet Schaarschmidt.

    „Dann werfen sie dem Kunden grobe Fahrlässigkeit vor, was bedeutet: Er bleibt schlimmstenfalls auf vielen Tausend Euro Verlust sitzen.“

    Hier sollten sich aber Betroffene zur Wehr setzen. Die Verbraucherzentralen beraten in solchen Fällen. Einige Banken zeigen sich allerdings auch sehr kulant und übernehmen den Schaden oft sogar komplett.

    Für alle die immer einen Blick auf die Wertsachen beim Baden haben und dabei nicht wirklich entspannen können, habe ich hier mal ein cooles Video von Nivea was euch bei eurem nächsten Urlaub bestimmt zugutekommt. Ich selbst fühle mich damit sicherer, da meine Wertsachen nicht offen in einer Tasche liegen. Natürlich sollte euch niemand dabei sehen wie ihr die Wertsache tarnt 😉! Aber auch das ist keine Garantie, dass eure Wertsachen nicht gestohlen werden!!

    Ist euch sowas schon mal passiert und könnt ihr uns von euren Erfahrungen erzählen? Habt ihr vielleicht noch weitere wichtige Tipps? Lasst es uns gerne wissen in den Kommentaren unten 😊.

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    8 Kommentare zum Bericht “Ratgeber: Tipps zum Umgang mit der Kreditkarte vor Auslandsreisen” Kommentar schreiben
    1. In den meisten Hotels gibt es Safes. Da sollte man seine Wertsachen einschließen und nur etwas Bargeld mitnehmen, besonders zum Strand. Ich hatte das „Glück“ mitten im Urlaub auf einmal zu mir zu sagen „ ich lasse heute meinen Reispaß und Führerschein sowie Kreditkarte im Hotel“ und tat es so und genau an dem Tag würde mir die Brieftasche gestohlen! Es war wirklich nur ein kleiner Verlust! Von daher:
      Wirklich Glück gehabt! Seitdem hab ich am Strand nur das Nötigste dabei...

      Danke Euch für diese Rubrik!!!

    2. Und: Viele kostenlose Kreditkarten sind sog. Debitkarten damit kann keine Autovermietung die Kaution blocken. Dann steht man doof da...

    3. Finde diese „Tipps für...“ Rubrik auch super 😊👍🏼

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