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Retouren: Das passiert mit zurückgeschickten Waren

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Luca G
Erstellt vor einem Jahr von Luca G

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Produktbeschreibung

In Zeiten, in denen der Internet handelt boomt, sind Rücksendungen eine Selbstverständlichkeit. Kostenloser Versand und Rückversand sowie Zahlung auf Rechnung laden geradezu dazu ein, Dinge zum Anprobieren oder zur Auswahl zu bestellen. 
Wir Deutschen sind Retouren-Spitzenreiter in Europa. Je nach Statistik werden zwischen 40% und über 50% aller bestellten Waren zurückgesendet. Betroffen sind davon vor allem Textilen und Schuhe. Bei Mode für junge Mädchen liegt die Retouren-Quote sogar bei 60-70%, bei Wäsche sogar bei bis zu 80%. CDs und Bücher werden hingegen nur in 5% der Fälle zurückgeschickt - als offensichtlichen Gründen.
Doch was passiert eigentlich mit den Waren, sobald wir sie zurück zur Post gebracht haben?


Erst kürzlich ein Aufruhr in den Medien: Amazon zerstöre wohl Retouren in Millionenhöhe - denn Entsorgen sei günstiger, als die Produkte wieder in den Verkauf zu nehmen. Stimmt das, und wenn ja - ist das die gängige Praxis?
Umfragen unter verschiedenen Händlern sollen ergeben haben, dass über 80% der Verkäufer teilweise Waren vernichten, anstatt sie wieder in die Auslieferung zu nehmen. Auch Amazon und andere größere Versandhänder gestehen ein, dass in vielen Fällen die Vernichtung der Retouren tatsächlich günstiger sei, als der Wiederverkauf. Die genauen Zahlen an vernichteten Produkten bleiben dabei unklar. Tatsächlich ist das ein großes Problem der Retouren-Mentaliät: Die Vernichtung ist in den meisten Fällen zwar ethisch nicht korrekt, aber die kostengünstigste Variante im Vergleich zu Aufbereitung oder Verkauf als B-Ware.
Die Gründe dafür sind einleuchtend: Nicht nur muss ein Unternehmen für die Kosten des Versands der Retoure aufkommen, sondern auch Mitarbeiter für den Check und die Aufbereitung der zurückgesandten Artikel beschäftigen. So kommt es, dass eine Retoure häufig 60% der Auslieferungskosten zusätzlich kostet. Amazon gibt an, durchschnittliche Kosten von 20€ pro Retoure zu haben.


Doch lohnt sich das dann überhaupt? Hier gibt es die klare Antwort: Ja! Denn trotz der hohen Kosten für Retouren (oder dem Wertverlust durch vernichtete Produkte), ist der Versandhandel dank der Einsparung von Miete und Ladenbetrieb noch immer lohnenswert. Gäbe es keine Retouren-Option (was dem Rückgaberecht widersprechen würde), oder sind Versand oder Rückversand nicht kostenlos, gehen die Bestellungen zurück.
Dennoch: Einige Händler, darunter auch Amazon, greifen teilweise zu drastischen Maßnahmen, um die Retouren zu reduzieren: Kundenkonten werden bei zu hoher Retouren-Quote gesperrt oder Zahlung auf Rechnung nicht mehr angeboten. Das ist im Falle Amazons besonders ärgerlich für Kindle-Besitzer, denn diese können mit dem E-Book-Reader dann nicht mehr auf die Online-Buchhandlung zugreifen.
Dass sich Maßnahmen wie die Einschränkung von Zahlung auf Rechnung lohnen kann, zeigt sich in Frankreich: hier werden 90% der Bestellungen auf Vorkasse bestellt und die Anzahl der Retouren sind nur knapp halb so hoch wie in Deutschland!
Doch es gibt auch gute Neuigkeiten: Schätzungsweise 90% der retournierten Produkte gehen wieder in die Auslieferung. Das könnte auch daran liegen, dass einige große Händler Retouren gar nicht mehr selbst bearbeiten, sondern an Retouren-Management-Organisationen abgeben, die die Produkte dann selber weiterverkaufen. Ware, die nicht mehr zu Verkaufen ist, wird meistens an Charity-Organisationen gegeben. Nicht mehr zu verwendene Ware wird häufig recycelt.

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