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Ratgeber: Unberechtigte Inkasso-Forderung – Was tun?

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Jana
Erstellt vor einem Jahr von Jana

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Produktbeschreibung

Solltet ihr mal versehentlich eine Rechnung nicht bezahlen, so kann es sein das ihr Post von einem Inkassounternehmen bekommt. Das Inkassounternehmen fordert den noch offenen Betrag inkl. Mahngebühren ein. Die Verbraucherzentrale warnt vor einem hohen Aufkommen an willkürlichen und damit unseriösen Inkasso-Forderungen. Es ist sogar jedes 2. Inkasso-Forderung unberechtigt. Deshalb solltet ihr jedes Schreiben gründlich prüfen, um festzustellen, ob tatsächlich ein seriöser Vertrag mit dem Gläubiger vorliegt. Wir zeigen euch hier wie ihr erkennt welche Forderungen korrekt sind und wie ihr unberechtigte Forderungen abwehren könnt. 🎓

⚠️ Beachte bitte, dass dieser Beitrag eine Zusammenstellung von uns für euch darstellt, worauf man achten muss. Dieser Beitrag stellt keine Rechtsberatung dar, es gibt keine Garantie für die Richtigkeit und Aktualität des Inhalts.

Inkasso-Gebühren prüfen

Auch bei registrierten Inkasso-Unternehmen solltet ihr stets die Inkasso-Gebühren prüfen. Es dürfen nämlich nur Gebühren berechnet werden, die auch ein Rechtsanwalt berechnen würde. Schuldner sollten sich vor überhöhten Verzugszinsen in Acht nehmen. Laut § 288 Abs. 1 BGB dürften diese lediglich fünf Prozent plus Basiszinssatz betragen. In der Öffentlichen Gebührentabelle lässt sich schnell überprüfen ob die geforderte Summe in Ordnung ist. Inkassofirmen fordern üblicherweise einen Gebührensatz von 1,3. Der Gegenstandswert muss mit diesem Wert multipliziert werden. Sollte der Wert höher sein, so solltet ihr das anzweifeln.


Folgende Gebühren sind zulässig beziehungsweise unzulässig: Zulässige Gebühren Unzulässige Gebühren

  • Mahnkosten
  • Zustellungskosten (bei Nachweis)
  • Ermittlungskosten (bei Nachweis)
  • Bankrücklastschriftkosten (bei Nachweis)
  • Vollstreckungskosten
  • Gerichtskosten bzw. Gerichtsvollzieherkosten

  • Nachnahmegebühren
  • Kontoführungsgebühren
  • Gebühren von Telefon-Inkasso
  • Kosten für die Übersendung einer Forderungsaufstellung

Mahngebühren dürfen erst dann verlangt werden, wenn der Verzug eingetreten ist. Zahlungserinnerungen vor einem Verzug dürfen nicht in Rechnung gestellt werden. Vergleichsgebühren und Rechtsanwaltskosten können erst verlangt werden, wenn man selbst zustimmt oder die vorherigen vorgerichtlichen Inkassokosten entfallen.

Unberechtigte Forderungen abwehren

Bevor ihr der Forderung nachkommt, solltet ihr das Schreiben kritisch prüfen, um schwarze Schafe zu erkennen. Bitte ignoriert diese Schreiben auf keinen Fall!!
Ob es sich bei der Inkassofirma um ein legitimes Unternehmen handelt, lässt sich über das Anwaltsverzeichnis oder das Rechtsdienstleistungsregister in Erfahrung bringen. Wenn keine Registrierung vorhanden ist, deutet das auf ein unseriöses Schreiben hin. Ebenfalls muss die Zahlungsfrist angemessen sein und darf nicht in der Vergangenheit liegen. Die zuständige Behörde, der Forderungsgrund sowie der Vertragsgegenstand müssen genannt werden.
Folgende Sachen könnten auch auf ein unzulässigen Schreiben deuten:

  • Ausländische Bankverbindung
  • E-Mail-Adresse von kostenlosem Anbieter
  • Dubiose Webseite als Vertragspartner
  • Falsche Rechtschreibung
  • Bedrohliche und nötigende Aussagen

Solltet ihr euch nicht sicher sein, so könnt ihr euch an den Verbraucherdienst e.V. wenden und euch kostenlos via E-Mail und Telefon beraten lassen.

Unberechtigten Forderungen widersprechen

Wenn ihr festgestellt habt das eure Forderung nicht rechtens ist, so müsst ihr schriftlich widersprechen. Entweder per Einschreiben, Fax oder E-Mail. Der Widerspruch sollte sicherheitshalber auch beim Gläubiger-Unternehmen selbst eingehen, um sicherzustellen, dass es zu keinem gerichtlichen Titel oder SCHUFA-Eintrag kommt. Sollte trotz eurem Widerspruch ein Gerichtlicher Mahnbescheid kommen, so solltet ihr Ruhe bewahren und mit dem beigefügtem Formular widersprechen. Hier kreuzt ihr einfach „Ich widerspreche dem Anspruch insgesamt“ an und schick es innerhalb der 14 Tage-Frist zurück an das Amtsgericht.

Berechtigten Forderungen nachkommen

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