Ratgeber: Tipps für günstigen und schnellen Frühjahrsputz

    Ratgeber: Tipps für günstigen und schnellen Frühjahrsputz im AngebotWerbung für revolutionäre Putzmittel und Haushalts-Wunder sieht man täglich. Doch leider erleichtert das tatsächlich nur selten die mühsame Arbeit – und kostet dabei oft trotzdem viel Geld. Wer jetzt im Frühjahr aber seine eigenen vier Wände, den Garten oder auch das Auto mal richtig auf Vordermann bringen und all den Dreck und die Unordnung vom Winter beseitigen möchte, ist hier genau richtig. Denn wir stellen euch die besten Tipps und Trick für einen günstigen, schnellen und weniger mühsamen Frühjahrsputz vor!

    Die blitzblanke Wohnung – so gelingt’s mühelos

    Putzen tut wohl niemand gerne, doch mit einigen Tipps erspart ihr euch einige Mühe und könnt gleichzeitig Geld sparen. 😍 Zu Anfang sollte man die Reihenfolge beim Frühjahrsputz beachten. Ihr solltet mit Wohnräumen und dem Flur beginnen und die Küche und das Bad erst ganz zum Schluss machen. Das hat den einfachen Grund, dass diese beiden Räume am schnellsten wieder dreckig oder unordentlich werden – und ihr auch immer wieder hierherkommen müsst, um Wasser, Putzmittel oder Ähnliches zu holen.

    Anfangen könnt ihr zum Beispiel mit Fensterputzen. Dafür solltet ihr aber das richtige Wetter abwarten: Schlierenfrei bekommt ihr eure Fenster am ehesten bei Sonnenschein und tief stehender Sonne, die nicht zu sehr auf eure Fenster knallt. Denn bei hellem, klaren Licht, lassen sich Dreck und Schlieren am besten erkennen. Ist es zu heiß und sonnig, trocknet das Wasser-Putzmittel-Gemisch zu schnell und hinterlässt unerwünschte Streifen.

    Tipp für schnell freie Scheiben

    Womit wir auch schon beim nächsten Tipp wären: das richtige Scheibenputz-Mittel. Es ist gar nicht notwendig, teuren Glasreiniger zu kaufen. Ihr könnt diesen auch ganz einfach (und oft sogar effektiver, Glasreiniger ist für schnelle, kleine Abhilfe bei Flecken besser geeignet) mit Hausmitteln selbst herstellen. Dazu braucht ihr einfach nur 5 Liter Wasser mit ein paar Tropfen Handspülmittel und Spiritus.

    Diese Mischung ist perfekt für saubere, schlierenfreie Scheiben. Gut geeignet für das Wischen sind dann weiche Lappen oder Schwämme ohne Vlies, die vorher nicht mit Weichspüler gewaschen worden sind! Nachspülen am besten mit klarem, warmen Wasser und einem fusselfreien, saugfähigen Tuch – oder einem Scheiben-Abzieher.

    Alternativ könnt ihr auch Wasser und Essig mischen, damit die Scheibe besprühen und einen Lappen aus Zeitungspapier zum Trocknen verwenden. Obwohl Zeitungspapier hier eher nach einer Notlösung klingt, sorgt die Druckerschwärze tatsächlich dafür, dass die Scheiben einen neuen Glanz annehmen!

    Nachdem ihr eure Fenster geputzt habt, kann es mit den Gardinen weitergehen. Auch hier gibt es einen einfachen Trick, weiße Gardinen wieder aufzuhellen, sollten diese gelb oder grau verfärbt sein. Einfach in die Waschmaschine geben und statt teurem und aggressivem Bleichmittel eine halbe Packung Backpulver dazugeben.

    Aufräumen ist die halbe Miete

    Ratgeber: Tipps für günstigen und schnellen Frühjahrsputz im AngebotZu Beginn des Frühjahrsputzes könnt ihr auch erst einmal aufräumen. Wie bei eigentlich allen Dingen ist der beste Tipp hier wohl das Vorbeugen und die Regelmäßigkeit sowie feste Termine. Auch, wenn jedes Teil im Haus seinen festen Platz hat, fällt das Aufräumen leichter.

    Aus dem Sichtfeld entfernt ihr Unordnung durch das Verbannen von unnötigen Ablageflächen oder das Aufstellen von Boxen, in denen ihr Diverses schnell und unkompliziert lagern könnt. Solltet ihr beispielsweise Winterkleidung einlagern wollen, empfiehlt sich eine Umverpackung aus Folie, die vor Motten schützt. Am besten die Kleidung dann trocken und gut gelüftet lagern.

    Natürlich ist auch der Boden nicht zu vernachlässigen. Gerade Laminat- oder Parkettböden benötigen die richtige Behandlung. Zu viel Wasser und aggressive Putzmittel können sensiblen Böden langfristig schaden. Daher solltet ihr auf beides lieber verzichten. Einfachen Dreck bekommt ihr auch mit leichten Putzmitteln weg. Ratsam sind übrigens hochkonzentrierte Mittel, die ihr dann mit Wasser selbst verdünnt.

    Das ist nicht nur gut für Boden und Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel. Um euch das Staubwischen zu erleichtern, einfach ein paar Tropfen Weichspüler ins Wasser geben, der verhindert, dass sich die Flusen gleich wieder zu Boden lassen. Für hartnäckige Schuhstreifen sind etwas Margarine auf einem Putzlappen (nicht bei Holzböden) und Radierer echte Geheimtipps: einfach etwas über die Streifen reiben und schon sollten diese verschwinden!

    Das verdreckte Bad ganz einfach auf Hochglanz bringen

    Ratgeber: Tipps für günstigen und schnellen Frühjahrsputz im AngebotNach den allgemeinen Dingen kann es dann weitergehen mit dem Bad. Hier gibt es wie immer viel zu tun. Gerade im Bad spielt auch die Regelmäßigkeit eine Rolle, damit sich Bakterien und Schimmel hier nicht so schnell vermehren, denn es liegt in der Natur eines Badezimmers, dafür die optionalen Bedingungen zu bieten. Schimmel vermeidet ihr am besten, in dem ihr mehrmals täglich lüftet.

    In kleinen Bädern reicht 2 mal pro Tag für 5 bis 10 Minuten, in großen Bädern, die auch von mehreren Personen genutzt werden, sollten es idealerweise bis zu 5 mal täglich sein. Nach dem Duschen auf jeden Fall stoßlüften und überschüssiges Wasser in der Duschkabine abziehen bzw. den Duschvorgang zum Trocknen aufziehen.

    Ein weiterer Tipp gegen Schimmel ist tatsächlich heizen, anders, als man es vermuten würde. Denn warme Luft nimmt Feuchtigkeit besser auf – und Schimmel braucht eine feuchte Umgebung zum wachsen. Der Heizkörper sollte aber auf keinen Fall abgedeckt werden. Das Bad sollte außerdem logischerweise möglichst trocken sein (Luftfeuchtigkeit unter 60%, Temperatur unter 23°). Sollte der Schimmel es dennoch geschafft haben, ist dieser mit Bleichmittel oder 70%igem Alkohol aus der Apotheke gut zu entfernen – es muss kein teurer Schimmel-Entferner sein. Im Zweifel müssen die Fugen erneuert werden. Das sollte übrigens sowieso alle 10 Jahre passieren.

    Apropos Fugen: Sollten diese schon vergilbt sein, bekommt ihr auch diese Verschmutzung mit Backpulver (ein echtes Haushalts-Wunder!), Bleichmittel oder Scheuerpulver meist einfach weg. Einfach mit Wasser verdünnen und mit einem Lappen oder eine Zahnbürste einarbeiten. Mit Wasser abspülen und voila – Fugen wie neu. 😇

    Und was ist mit den Kalkflecken?

    Um Kalkflecken zu entfernen, solltet ihr übrigens auch die Fugen nässen. So trocknen eure Fugen nicht aus, falls sie mit Reinigungsmittel in Berührung kommen. Für Kalkflecken haben wir auch einige Tipps auf Lager, die euch teures Putzmittel ersparen. Frische Kalkflecken sind einfach mit etwas Seife schonend zu beseitigen, hartnäckigere Flecken kriegt ihr zum Beispiel mit Orangen- oder Zitronensaft (verdünnt) weg. Die Säure in diesen Getränken wirkt oft Wunder und macht jeden Kalkfleck zur Vergangenheit.

    Alternativ bieten sich Bimsstein und Essig an. Einfach etwas aufrauen und dann etwas Essig einwirken lassen – schon könnt ihr sie kinderleicht mit einem Lappen entfernen. Weitere Möglichkeiten gegen Kalkflecken sind zum Beispiel Schaumreiniger, auch wenn ihr diesen nur kurz einwirken lassen solltet, und Sanitärreiniger. Dieser ist gut für empfindliche Oberflächen geeignet. Ein letzter Tipp gegen leichte Kalkflecken ist das Buntwaschmittel: Auch hier etwas einwirken lassen und anschließend einfach abwischen. Fast so, wie man es aus der Werbung kennt. 😃

    Weiter geht im Bad mit dem Spiegel. Wer kennt es nicht? Nach dem Duschen ist der Spiegel so gut wie immer beschlagen. Abhilfe kann hier etwas Seife oder Spülmittel schaffen, es muss nicht mal ein spezieller Glasreiniger sein. Einfach damit kurz einreiben und abwischen, schon beschlägt der Spiegel nicht mehr. Wer außerdem schon vor dem Duschen das Fenster öffnet, läuft weniger Gefahr, dass der Spiegel beschlägt. Natürlich hilft auch der altbewährte Trick, den Föhn über den Spiegel gleiten zu lassen.

    Schlierenfrei kriegt ihr euren Spiegel übrigens ähnlich wie beim Fensterputzen (s.o.)! Außerdem solltet ihr vermeiden, mit dem Handtuch oder Bademantel-Ärmel über den Spiegel zu wischen, um nach dem Duschen etwas sehen zu können, denn das führt zu Schlieren.

    Zu guter Letzt bleibt im Bad noch die Toilette. Hier solltet ihr auch lieber regelmäßig statt aggressiv reinigen und immer einen neuen Lappen verwenden, der dann auch so schnell wie möglich mit Desinfektionsmittel gewaschen werden sollte – so verteilen sich die Bakterien nicht. Die meisten Bakterien stecken übrigens unter dem Sitz.

    Die Küche auf hochglanz bringen

    Ratgeber: Tipps für günstigen und schnellen Frühjahrsputz im AngebotNach dem Bad kann es dann weiter gehen in der Küche. Nicht selten stößt man hier als Erstes auf etwas Angebranntes. Ähnliches wie die Fugen bekommt ihr diese Verschmutzungen gut mit Orangen-/Zitronensaft, Backpulver und Essig weg. Immer gilt: etwas verdünnen, einwirken lassen und dann einfach wegwischen. So sind Herdplatte, Töpfe, Pfannen oder Besteck blitzschnell und mühelos wieder sauber. Übrigens: Für Fettflecken eignet sich ein alkalischer Küchenreiniger gut.

    Den Backofen könnt ihr genauso einfach und ganz ohne viel schrubben oder teure Putzmittel reinigen: Einfach ein hitzebeständiges Glas oder eine Schüssel mit Wasser und Essig im Verhältnis 2:1 befüllen und in den Backofen stellen. Dann bei 200 Grad den Ofen laufen lassen bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Schon lässt sich der Schmutz mit einem Lappen einfach abziehen.

    Weiter geht es mit unbeliebten Klebeschildern an neuen Küchen-Utensilien. Mit bloßem Abziehen kommt man hier meist nicht weit und auch ein Lappen mit Spüli und warmem Wasser hilft nicht immer. Für besonders hartnäckige Klebe-Etiketten könnt ihr Margarine oder Butter verwenden, das Schild etwas einreiben, einwirken lassen und dann einfach mit einem Lappen oder Schwamm abwischen.

    Nicht zu vernachlässigen sind in der Küche natürlich auch die Oberflächen. Schränke solltet ihr als erstes von innen wischen, gefolgt von Fliesen und den Arbeitsflächen. Auch die Gummidichtungen am Kühlschrank sollte mal gereinigt werden – so hält sie länger dicht und ihr verbraucht weniger Strom. Außerdem ist das hygienischer, denn die Schimmel- und Bakterien-Gefahr wird um einiges gesenkt.

    Den Rest des Kühlschranks, sowieso den Herd, könnt ihr einfach mit Glasreiniger säubern. Hierfür braucht ihr keinen extra Reiniger, der auch wieder Geld kostet.

    Nun noch einige allgemeine Tipps, wie ihr den Frühjahrsputz günstig und umweltfreundlich gestalten könnt.

    1. Zu viel Desinfektionsmittel belasteten das Abwasser. Hier gilt: weniger ist mehr. Das Mittel ist meist auch in kleinen Mengen schon sehr effektiv.
    2. Reinigungsmittel mit „Euroblume“ kaufen. Diese Blume steht für Nachhaltigkeit – und nur selten sind die Produkte deswegen teurer.
    3. Putzmittel mit einem orangefarbenen Gefahrensymbol meiden, diese sind für euch und die Umwelt gefährlich und haben nicht unbedingt einen größeren Nutzen beim Putzen.
    4. So wenig Putzmittel wie möglich verwenden. Das schont Geldbeutel und Umwelt. Mit Mikrofasertüchern gelingt das besonders gut, diese verteilen das Reinigungsmittel sehr ergiebig.Hochkonzentrierte Mittel verwenden und verdünnen. Auch hier könnt ihr bares Geld sparen und habt gleichzeitig nicht so viel Müll zuhause.
    5. Nicht zu viele verschiedene Putzmittel verwenden. Häufig unterscheiden sich die Putzmittel nur geringfügig und können in verschiedensten Bereichen problemlos angewendet werden.
    6. Hausmittel verwenden – das ist fast immer deutlich günstiger, funktioniert genauso gut und schon die Umwelt.
    7. Lieber öfter als aggressiv – doch immer den „weniger ist mehr“-Grundsatz im Hinterkopf behalten.
    8. Nachfüllpackungen kaufen. Auch hier spart ihr Müll und Geld!

    Nun seid ihr also bestens gewappnet für den Frühjahrsputz im Haus. Weiter geht es mit einigen Tipps für Garten und Auto!

    Den Garten für Sommerpartys fit machen – so gelingt’s gut & günstig

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    Sobald euer Haus oder eure Wohnung blitzeblank ist, kann es mit der nächsten Aufgabe weitergehen: Gartenarbeit. Einigen macht es Spaß, für andere ist es eine Qual. Doch einen gepflegten Garten für laue Frühlings- und Sommerabende oder Grillpartys wollen alle haben. Wir haben euch ein paar Tricks und Tipps zusammengestellt, um die Gartenarbeit effizienter zu gestalten – inklusive der häufigsten Irrtümer!

    Vorab sei gesagt, dass ihr mit der richtigen Gartenarbeit erst anfangen solltet, wenn der letzte Frost augenscheinlich vorbei ist. Meist ist Mitte / Ende April ein guter Zeitpunkt, um so richtig loszulegen. Bevor ihr beginnt, lohnt es sich, die Gartenwerkzeuge nochmal zu warten: säubern, ölen und schärfen können einem die Arbeit deutlich vereinfachen. Elektrische Geräte sollten auf ihre Funktion überprüft werden.

    Anfangen könnt ihr dann mit Stauben und Sträuchern. Diese sollten bodennah zurückgeschnitten werden. Auch könnt ihr alte und dicke Triebe einfach aus dem Boden nehmen. Ziergräser solltet ihr auf etwa eine handbreit runterschneiden. Bei den meisten Pflanzen gilt: lieber zu viel, als zu wenig. Außerdem solltet ihr mit dem Schneiden nicht zu lange warten! Auch bei Rosen müssen braune Blätter ab und dünne Zweige raus. Obwohl wenn es keine feste Regel gibt, wie am besten gestutzt werden sollte. Übrigens: Das Frühjahr ist eine besondere gute Zeit, um neue Gräser zu pflanzen. 🌻

    Lieber nicht alles komplett umgraben

    Weiter gehts im Beet. Zuerst wird natürlich das Unkraut entfernt. Bei Moos nicht gleich zu Kalk greifen, außer, der Boden ist nachweislich zu sauer. Lieber mit etwas Gesteinsmehl arbeiten. Die Oberfläche des Betts sollte dann nur oberflächlich und mit Vorsicht auf Pflanzen aufgelockert, und nicht, wie man lange glaubte, komplett umgegraben werden. Denn so würde das System an Mikroorganismen, die eure Pflanzen mit Nährstoffen versorgen, durcheinander gebracht werden und zerfallen.

    Ratgeber: Tipps für günstigen und schnellen Frühjahrsputz im AngebotAußerdem können beim Umgraben leichter Unkrautsamen an die Oberfläche gelangen und keimen. Tatsächlich wird das Umgraben nur noch bei schwerem, lehmigem Boden empfohlen. Anschließend kann dann Kompost eingearbeitet werden oder die ersten unempfindlichen neuen Pflanzen gepflanzt werden. Natürlich kann dann gedüngt werden. Beim Dünger aber Augen auf, denn nicht alle sind besonders umweltfreundlich. Auch bei Pestiziden sollte man genauestens darauf achten, was gekauft wird.

    Wollt ihr zusätzlich zum Beet dann noch Kübelpflanzen nach draußen stellen, solltet ihr diese erst einmal an einen geschützten Platz stellen und sozusagen an die Kälte gewöhnen.

    Nach dem Beet sollten dann natürlich auch Gartenwege, Terrassen und Gartenzäune nicht vernachlässigt werden. Ein Hochdruckreiniger kann hier schnelle Abhilfe schaffen, auch wenn der Umgang nicht ganz einfach ist und etwas Übung bedarf.

    Zu guter Letzt ist dann der Rasen an der Reihe. Nach dem Vertikulieren könnt ihr kahle Stellen ausbessern und anschließend Düngen. Gemäht werden sollte übrigens erst, wenn der Rasten mind. 5 cm hoch ist und kein Frost mehr in Sicht ist. Wichtig ist außerdem, dass eventuelle Überbleibsel an Laub vom Herbst jetzt weggenommen werden, sie tun dem Rasen nicht gut.

    Mit diesen Basics sollte euer Garten dann ganz schnell wieder 1A aussehen und ist bereit für den Sommer!

    Jetzt, wo Garten und Wohnung wieder tiptop sind, bleibt nur noch ein: das Auto.

    Das Auto wieder zum Glänzen bringen: Frühjahrsputz auf vier Rädern

    Nicht nur der Optik wegen, sondern auch für die Langlebigkeit eines Autos ist es wichtig, sich nach dem Winter ein wenig Zeit zu nehmen, um das Gefährt wieder auf Vordermann zu bringen.

    Ratgeber: Tipps für günstigen und schnellen Frühjahrsputz im AngebotWichtig ist vor allem, die Salzreste vom Winter zu entfernen. Natürlich fällt gerne im Winter und Frühjahr auch sehr viel Dreck an. Am besten kriegt ihr diese Rückstände mit einer schonenden, aber gründlichen Handwäsche an einer Autowaschanlage weg. Wer allerdings lieber putzen lässt, fährt einfach in die automatische Waschanlage. Ihr solltet aber unbedingt das Auto einer Vorwäsche unterziehen und groben Dreck und Salzreste entfernen, denn diese wirken in der Autowäsche sonst wie Schmirgelpapier auf den Lack.

    Anschließend oder dabei solltet ihr außerdem eine Unterbodenwäsche in Betracht ziehen, denn auch hier sammeln sich Dreck und Salz. Besonders von Bedeutung ist es auch, die Windschutzscheibe zu säubern. Hier reicht meist einfacher Glasreiniger, es gibt aber auch spezielle Reiniger für Insektenflecken. Im gleichen Zug am besten mal die Scheibenwischer kontrollieren und gegebenenfalls austauschen. Ihr solltet die Scheibe übrigens auch mal von innen wischen, denn nach und nach sammelt sich hier Staub, der unbewusst die Sicht beeinträchtigt.

    Wer ganz genau sein möchte, fragt einen Mitarbeiter der Waschstation, ob er mal einem Dampfstrahler den Motorraum säubern kann. Wer damit keine Erfahrung hat, sollte das nämlich lieber nicht selbst machen. Nebenbei könnt ihr dann gleich Öl und Kühlwasser überprüfen. Die Felgen, sollten die bei einer normalen Wäsche nicht sauber geworden sein, bekommt ihr mit einem säurefreiem Felgenreiniger wieder blitzeblank.

    Anschließend könnt ihr dann das Auto einmal genau unter die Lupe nehmen: sind irgendwo Lackschäden? Diese sollten ausgebessert werden, um Rost vorzubeugen. Dazu gibt es spezielle Lackstifte, die euch das Ausbessern schnell und vor allem günstig ermöglichen. Weitere Vorsorge könnt ihr schaffen, indem ihr diverse Gummiteile des Autos mit Kunststoffgel behandelt und so vor dem porös werden schützt.

    Weiter geht es innen im Auto. Hier sollte natürlich zuerst aufgeräumt, entrümpelt und gesaugt werden. Anschließend könnt ihr dann, sollte das Auto von innen noch feucht sein, Zeitungspapier ins Auto legen, das saugt die Feuchtigkeit auf. Außerdem solltet ihr einfach kräftig durchlüften.

    Und das wichtigste zum Schluss: Reifenwechsel und Reifenkontrolle nicht vergessen!

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    5 Kommentare zum Bericht “Ratgeber: Tipps für günstigen und schnellen Frühjahrsputz” Kommentar schreiben
    1. Kann man die Fugen nicht auch mit Spiritus (99%iger Alkohol) anstatt Alkohol mit 70% aus der Apotheke nehmen?
      Bei Kalkflecken heißt das Zauberwort Zitronensäure, die eine natürliche Säure ist und in allem Obst mehr oder weniger enthalten ist. Deswegen funktioniert es z.B. mit Zitronensaft, es gibt Zitronensäure aber auch in reiner/konzentrierter Form (flüssig oder als Pulver) im Drogeriemarkt zu kaufen. Zitronensäure ist übrigens auch sehr gut geeignet, um den Wasserkocher zu entkalken: einfach die empfohlene Dosierung ins Wasser geben bis es sich vollständig gelöst hat und dann den Kocher anstellen. Tragt aber am besten alte Putzsachen und seid vorsichtig beim Umgang mit reiner Zitronensäure.
      Klebereste von Etiketten kann man übrigens sehr gut mit Nagellackentferner oder Feuerzeugbenzin entfernen mit Hilfe von Küchentuch oder etwas Watte. Und wie bei allen Putzmitteln gilt: nicht für Kinder zugänglich aufbewahren, das gilt übrigens auch für Spiritus/Alkohol und Zitronensäure!

    2. Fenster am besten trockenledern mit einem Lederlappen ✨

    3. Die Tipps sind gut, danke. Habt ihr auch einen Tipp, woher ich bezahlbaren Spiritus bekommen kann???

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