Ratgeber Bahnfahren: So kommt ihr günstig und entspannt zum Ziel

    Allein 2017 sind fast 90 Millionen Menschen Bahn gefahren – Tendenz: steigend. Egal ob wöchentlich von Hamburg nach München oder zur Urlaubszeit ins Ausland: Gerade für Pendler oder für Urlauber das bevorzugte Transportmittel: die Bahn.

    Doch leider ist Bahnfahren nicht immer angenehm. Zu Stoßzeiten auf beliebten Strecken kommt es regelmäßig zu Engpässen bei Sitzplätzen, Klimaanlagen fallen aus, Bahnen verspäten sich oder fallen aus. Obwohl die Deutsche Bahn damit wirbt, Reisende entspannter ans Ziel zu bringen, kann eine Bahnfahrt doch schnell anstrengend werden.

    Damit ihr bei eurer nächsten Bahnfahrt aber dennoch ausgeruht am Zielort ankommt – und dabei sogar noch Geld spart – haben wir euch hier die wichtigsten Tipps zum Thema Bahnfahren zusammengefasst.

    Schon vor der Buchung alles richtig machen: So findet ihr die besten Preise

    Auch, wenn Billig-Airlines und Fernbusse der Bahn Konkurrenz machen, ist in vielen Fällen ein Platz in der Bahn noch günstiger als ein Flug – und oft auch bequemer. Doch auch die Bahn kann teuer werden, wenn man falsch bucht. Hier findet ihr die besten Tricks, wie ihr bei Bahnfahrten die besten Preise finden könnt.

    1. Sparpreisfinder

    Zwar kein Geheimtipp, aber immer eine große Hilfe: der Sparpreisfinder. Diese Suche auf der Seite der Deutschen Bahn zeigt euch die Sparpreise an. Schon ab 19,90€ findet ihr hier Tickets deutschlandweit. Allerdings sind die Sparpreise begrenzt und gerade am Wochenende oder in Hauptreisezeiten schnell vergriffen – und dann wird es teurer. Wer Sparpreise buchen will, sollte das also rechtzeitig tun. Bis zu 6 Monate im Voraus lassen sich Sparpreis-Tickets buchen. Wie ihr auch spontan noch Sparpreise findet, lest ihr unter Punkt 4!

    Noch ein Tipp: Im Sparpreisfinder „schnelle Verbindungen bevorzugen“ abwählen. So werden euch auch langsamere Verbindungen angezeigt, die häufig günstiger sind.

    2. IC statt ICE

    Im Zusammenhang mit langsameren Verbindungen gibt es noch einen Tipp: sucht nach ICs statt ICEs. Diese sind häufig günstiger und nur selten signifikant langsamer. Dazu kommt, dass die ICs meistens weniger ausgelastet sind als ICEs und ihr so besser einen Platz findet. Die Beinfreiheit ist in den ICs auch meistens größer!

    3. Bahncard 25

    Auch, wer nicht so häufig Bahn fährt, sollte sich über die Anschaffung einer BahnCard 25 Gedanken machen. Diese lohnt sich oft schon bei wenigen Fahrten. Das liegt daran, dass ihr sogar 25% auf die Sparpreise sparen könnt. Bei BahnCard 50 oder 100 gilt der Rabatt nicht auf die Sparpreise, hierauf erhaltet ihr ebenfalls nur 25% Rabatt. Darüber hinaus gilt die BahnCard25 auch häufig im Ausland.

    Besonders lohnt sich die BahnCard 25 für junge Menschen bis einschließlich 26, denn die sogenannte MyBahnCard 25 ist mit knapp 40€ nochmal günstiger. Für nur einmalig 10€ bekommen übrigens Kinder und Jugendliche bis 18 (gültig, bis man 19 wird) eine BahnCard 25!

    Tipp: Im Fernverkehr bei über 100km ist die BahnCard 25 auch ein CityTicket! Ihr könnt also am Tag der An- und Abreise kostenlos lokale Bahnen, Busse und Co. mitbenutzen. Das spart euch auch meistens nochmal einige Euro.

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    4. Last Minute Spartickets

    Selbst, wenn die Bahn selber keine Spartickets mehr anbietet, sind häufig auf LTur noch Last Minute Sparpreise zu finden! Hier lohnt sich ein Blick für alle, die gerne flexibel reisen und sich nicht frühzeitig festlegen wollen, aber trotzdem sparen möchten!

    Eine weitere Möglichkeit, kurzfristig noch Sparpreise zu finden, ist der Automat am Bahnsteig. Auch hier lassen sich Spartickets häufig noch buchen.

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    5. LänderTicket

    Wer nur innerhalb eines Bundeslandes reisen möchte, sollte sich das LänderTicket anschauen. Zwischen 23€ und 45€ kostet dieses und kann an einem Tag für so viele Fahrten wie ihr wollt genutzt werden. Richtig lohnen tut sich das Ticket aber erst, wenn ihr mit mehreren Personen fahrt, denn bis zu 5 Personen können das Ticket nutzen und jeder Mitfahrer kostet nur zwischen 3 und 7€ extra! Findet ihr also am Bahnhof oder in Facebook Gruppen Leute, die die gleiche Strecke wie ihr fahren wollt, könnt ihr den Gesamtpreis durch alle Personen teilen und fahrt super günstig. Familien sparen noch extra: Eltern und Großeltern können beliebig viele Kinder oder Enkelkinder mitnehmen.

    Übrigens: einige Ländertickets enthalten auch Teile anderer Bundesländer, z.B. kann das SchleswigHolstein-Ticket auch in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern genutzt werden, außerdem sogar einige Züge nach Dänemark und Polen. Auch das Niedersachen-Ticket ist für Hamburg, Bremen und Teile der Niederlande gültig.

    6. Auf Sitzplatzreservierung verzichten

    4,50€ kostet die Sitzplatzreservierung pro Strecke, also kommt ihr bei Hin- und Rückfahrt schnell auf 9€. Diese könnt ihr euch aber sparen, denn weiter unten erfahrt ihr, wie ihr auch ohne Sitzplatzreservierung gute Plätze findet!

    7. Als Familie sparen

    Für Eltern oder Großeltern gibt es eine gute Nachricht: Kinder bis einschließlich 14 fahren umsonst mit! Vorausgesetzt ist nur, dass sie auf dem Ticket namentlich mit eingetragen sind. Außerdem zahlt man als ganze Familie für eine Sitzplatzreservierung nur 9€ – das lohnt sich dann doch, denn 3+ Plätze zusammen zu finden ist häufig schwierig.

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    8. Bei Verspätung Erstattung einfordern

    Wie auch bei Flügen (passender Ratgeber hier) steht euch auch bei Zugverspätungen gegebenenfalls eine Erstattung zu. Hier könnt ihr einsehen, ob und wie viel Geld euch zusteht!

    9. DB Alternativen nutzen

    Wer nicht gerne fliegt, Auto oder Bus fährt, hat neuerdings neben der Deutschen Bahn noch eine weitere Alternative: den Flixtrain. Mit regulären Ticketpreisen ab 9,99€ und in manchen Aktionen sogar schon für knapp 5€ könnt ihr zum Beispiel zwischen Hamburg und Köln über Essen und Düsseldorf oder zwischen Stuttgart und Berlin über Frankfurt und Hannover reisen! Die genauen Stops findet ihr natürlich online.

    Auch ohne Sitzplatzreservierung bequem reisen: So geht’s

    Die angesprochen 9€ für eine Sitzplatzreservierung sind nicht gerade ein Schnäppchen. Ein Glück, dass es einige Tricks gibt, wie ihr auch ohne Sitzplatzreservierung einen Platz findet!

    1. Den richtigen Startbahnhof wählen

    Die meisten Menschen steigen bekanntlich an einem Hauptbahnhof ein und aus. Wenn euer Zug noch andere Stationen vor dem Hauptbahnhof in eurer Stadt anfährt, lohnt es sich bei längeren Fahrten, lieber dort einzusteigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr dann einen Platz findet, ist höher als wenn ihr zusammen mit vielen Anderen am Hauptbahnhof einen Platz suchen müsst. Da allerdings auch viele Menschen an dem Hauptbahnhof aussteigen, müsst ihr gegebenenfalls schnell sein und euch in der Zeit einen Platz sichern, in der einige schon aus- aber noch niemand wieder eingestiegen ist!

    2. Im richtigen Wagon einsteigen

    Ein weiterer Trick ist die Wahl des richtigen Wagons. Was viele nicht wissen: Sitzplatzreservierung werden in der Regel immer vom Speisewagen ausgehend vergeben. Das gilt zumindest für die, die sich die Reisenden nicht selbst online ausbuchen, sondern für vom System vergebene Sitzplätze. Doch auch bei freier Wahl fällt die Auswahl der Plätze Vieler auf einen Platz nahe des Speisewagens. Für euch gilt also: je weiter weg vom Speisewagen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit auf freie Sitzplätze.

    Übrigens: wer nur eine kurze Strecke fährt, kann sein Geld auch lieber in etwas zu Essen oder zu Trinken im Speisewagon investieren und dort Platz nehmen, statt für eine Sitzplatzreservierung zu zahlen!

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    Zur Wagon-Wahl gilt außerdem zu beachten: Wagen ab Nummer 30 sind in der Regel weniger ausgelastet, als Wagen der Nummern 20+. Auch hierfür ist das Buchungssystem für Sitzplatzreservierungen verantwortlich.

    Wo welche Wagons sind, könnt ihr meistens schon an der Anzeigetafel am Gleis sehen, bevor der Zug überhaupt da ist. Dann könnt ihr euch schon richtig positionieren. Es lohnt sich übrigens, weiter weg von Treppen und anderen Ballungspunkten am Gleis einzusteigen.

    3. Die 15 Minuten Frist

    Was viele nicht wissen: nach 15 Minuten verfällt die Sitzplatzreservierung. Hat die Person bis dahin ihren Platz noch nicht eingenommen, könnt ihr euch getrost auf den freien Sitz setzen! Wer also doch eine Sitzplatzreservierung hat, sollte zusehen, schnell zu seinem Platz zu kommen.

    Noch ein Tipp: Viele Sitzplätze sind nur für Teilstrecken reserviert. So könnt ihr zumindest den anderen Teil der Zugfahrt auf diesem Platz sitzen.

    4. Flexibel sein

    Wenn ihr noch nicht genau auf einen Zeitpunkt festgelegt seid, hier einige Zeiten, die ihr vermeiden solltet:

    Sonntagnachmittag: Alle, die übers Wochenende weg waren, fahren Sonntagnachmittag zurück. Schlechter Zeitpunkt, um bequem einen Sitzplatz zu finden.

    Montagmorgen: Geschäftsreisende und Pendler sind Montagmorgens meistens in den Bahnen zu treffen.

    Freitagnachmittag: Der wohl vollste Zeitpunkt. Genau wie Montagmorgens fahren hier die Pendler zurück und gleichzeitig fahren alle, die einen Wochenend-Trip machen, los. Lieber vermeiden oder spät abends fahren!

    5. Den Zugbegleiter fragen

    Wenn alle Stricke reißen, fragt einfach einen Zugbegleiter, wo noch freie Sitzplätze sein könnten. Diese kennen sich meistens am besten im Zug aus und haben einen Überblick.

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    6. Plätze günstiger reservieren

    Wer sich dann doch lieber einen Platz reserviert, sollte das über die Tschechische Bahnseite machen. Durch den Wechselkurs kommen hier günstigere Preise (meist um die 3€) zustande. Wollt ihr zu 100% auf Nummer sicher gehen, solltet ihr bei Verbindungen mit Umsteigen auch lieber Plätze für einen späteren Anschluss-Zug reservieren, falls ihr den geplanten Zug verpasst – ist ja leider keine Seltenheit.

    Die besten Plätze in der Bahn finden

    Wer nicht auf eine Sitzplatzreservierung verzichten möchte, hat dann die Qual der Wahl. Welche Sitzplätze die besten sind, haben wir hier für euch zusammengefasst.

    1. In Fahrtrichtung sitzen?

    Einige Leute können nicht rückwärts fahren, da bietet es sich an, wenn man vorher die Fahrtrichtung des Zuges weiß. Leider ist diese nicht immer angegeben und bezieht sich dann nur auf den Einstiegsbahnhof. Es kommt aber vor, dass Züge ihre Fahrtrichtung nochmal ändern. Am besten guckt ihr also einige Bahnhöfe auf dem Streckenverlauf online durch und überprüft die Fahrtrichtung!

    2. Wagonwahl: Ruhe- oder Handy-Wagon?

    Viele von uns möchten zwar ihre Ruhe, aber dennoch guten Handy-Empfang in der Bahn haben. Da stellt sich die Frage: Ruhe- oder Handy-Wagon?

    Im Ruhe-Wagon sollte es wirklich sehr leise sein. Keine Telefonate, keine Handy-Töne. Auch Kinder werdet ihr hier selten antreffen. Im Handy-Wagon soll dafür der Empfang besser sein. Allerdings ist das natürlich auch abhängig von der Strecke und häufig so oder so schlecht.

    Daher unser Tipp: Wählt für entspannte Fahrten den Ruhewagen. Wer nicht auf den etwas besseren Handy-Empfang verzichten möchte, wählt am besten einen Platz in der Mitte des Wagons. Hier ist es etwas leiser, da man die Räder nicht so stark hört.

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    3. Beinfreiheit und Co: an diesen Plätzen habt ihr den meisten Platz

    Gerade auf langen Bahnfahrten ist es schön, etwas mehr Beinfreiheit zu haben. Den meisten Platz für eure Beine habt ihr an einem 4-er Platz mit Tisch oder in einem Abteil. Ist das beides nicht mehr frei, ist dann der Gangplatz die beste Wahl. Aber Achtung, dass ihr hier nicht zur Stolperfalle für andere werdet!

    Es lohnt sich übrigens auch, mal einen Blick auf die Preise der 1. Klasse zu werfen. Gerade am Wochenende sind diese oft günstiger. Hier habt ihr natürlich deutlich mehr Platz!

    4. Service: Hier wird euch Kaffee gebracht

    An einigen Plätzen habt ihr den Service eines Getränke- und Snack-Wagens und müsst nicht selber zum Bistro laufen. Doch wo? Die Antwort ist naheliegend: In der Nähe des Speisewagons. Doch bedenkt, dass diese Wagons auch meistens am ausgelastetsten sind. Und: für eine entspannte und günstige Bahnfahrt ist es wichtig, immer selbst ein paar Snacks und vor allem etwas zu Trinken dabei zu haben!

    Weitere Tipps für eine entspannte Bahnfahrt

    Nach den Tricks, wie ihr gute Preise und Plätze findet, fehlt jetzt nur noch, wie die Bahnfahrt am besten zu verbringen ist. Am wichtigsten ist hier wohl, dass man nicht friert oder schwitzt. In der Bahn, wo gerne mal die Klimaanlage ausfällt oder aber auch stark runter kühlt, sind sowohl 30°, als auch 15° keine Seltenheit. Leider ist das meistens nicht vorhersehbar, daher gilt: Zwiebelprinzip! Zieht euch so an, dass ihr viele Schichten Kleidung habt, die ihr bei Bedarf an- oder ausziehen könnt. Für alle mit Umsteige-Verbindung gilt außerdem: Schuhe anziehen, in denen ihr gegebenenfalls auch laufen könnt.

    Übrigens: Empfohlen werden mindestens 30 Minuten Umsteige-Zeit, basierend auf der durchschnittlichen Verspätung der Bahn. Die DB selbst rechnet nur 10 Minuten als normale Umsteige-Zeit! Ist eure Zeit knapp, solltet ihr lieber vorher schon Alternativ-Verbindungen recherchieren. Das erspart euch Stress!

    Habt ihr noch Tipps? Her damit in den Kommentaren 🤓

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    16 Kommentare zum Bericht “Ratgeber Bahnfahren: So kommt ihr günstig und entspannt zum Ziel” Kommentar schreiben
    1. Netter ratgeber danke dafür, fahre selber keine Bahn aber so kann man es mal in betracht ziehen..

    2. Benutzerbild Eddy
      Eddy Gast

      Es gibt keine Bahncard 75 und die MyBahnCard ist für Leute unter 27 (nicht 26).

    3. Benutzerbild Gast
      Gast Gast

      Was soll dieser Satz denn?
       "Da allerdings auch viele Menschen an dem Hauptbahnhof aussteigen, müsst ihr gegebenenfalls schnell sein und euch in der Zeit einen Platz sichern, in der einige schon aus- aber noch niemand wieder eingestiegen ist!"

      Leute die Einsteigen während andere noch aussteigen sind ja mal sowas von asozial und sollten nochmal etwas Erziehung genießen. Das ist genauso wie wenn sich jemand in einer Schlange vordrängelt oder noch besser einfach die Schlange ignoriert...

      Wollt ihr mit diesem Satz diese Leute noch motivieren?

    4. Danke für die Infos, Bahnfahrten wirklich manchmal entspannter

    5. wie immer gut geschrieben

    6. Noch ein Tipp:
      Wenn man eine Sparpreis Verbindung bucht und man vor dem ICE noch mit einem Regionalzug fahren muss, dann hat man im Regionalzug keine Zugbindung, was viele nicht wissen. Um sich also den Stress mit der Umsteigezeit zu ersparen und das Risiko zu vermeiden seinen ICE zu verpassen, kann man auch einfach einen Regionalzug früher fahren :-) die fahren ja eh meist jede Stunde

    7. Wenn ich mir anschaue was auf den Autobahnen teilweise los ist, kann die Bahn 1Std. Verspätung haben und ist trotzdem noch früher da.

    8. Der wichtigste Tipp fehlt: Kurz vor Reiseantritt einsehen, dass man einen kapitalen Fehler begangen hat und doch ins Auto oder Flugzeug steigen.

    9. Tipps, die jeder Bahnfaherer kennt und am Ende regt man sich trotzdem über die DB auf :)

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