Preisfehler und ihre Rechtslage

    Preisfehler und ihre Rechtslage im Angebot
    Preisfehler und ihre rechtliche Lage.

    Vor einem Preisfehler ist man im Internet leider nicht gefeit. Denn ab und zu passiert es, dass ein sehr hochwertiges Produkt zu einem Preis angeboten wird, welches gravierend unter seinem eigentlichen Wert liegt. In Vergleichsportalen kann man den deutlichen Unterschied bereits auf den ersten Blick sehen, da es sich durch den Preisunterschied deutlich von den Produkten anderer Anbieter abhebt. Konsumenten, die glauben, auf diesem Wege ein besonders günstiges Angebot gekauft zu haben, können allerdings noch enttäuscht werden.

    Denn sobald dem Anbieter sein Irrtum aufgefallen ist, versendet dieser eine Storno-E-Mail. Dies bedeutet, dass die Bestellung – sollte sie noch nicht das Lager verlassen haben – nicht ausgeliefert wird. Hat die Ware das Lager bereits verlassen und wurde zugestellt, dann wird der Käufer aufgefordert das Produkt entweder auf dem Postwege zurückzusenden, oder aber es zur Abholung bereitzustellen. Auch wenn dies für den Käufer mit einem Aufwand verbunden ist, hat der Verkäufer ein Recht darauf, seine Ware, die durch einen Preisfehler zu einem weit günstigeren Preis angeboten wurde, zurückzufordern.

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    5 Kommentare zum Bericht “Preisfehler und ihre Rechtslage” Kommentar schreiben
    1. Benutzerbild Svenja Sonntag
      Svenja Sonntag Gast

      Alles klar

    2. Benutzerbild Gast
      Gast Gast

      Nur noch eine Frage zum Thema Rücksendung - Ist der Verkäufer verpflichtet die Versandkosten zu tragen?

    3. Die Angebotsaufforderung (Aufforderung zur Abgabe eines Angebots= invitatio ad offerendum) wird nicht vom Käufer angenommen, sondern ist an diesen gerichtet.nZu ergänzen ist, dass eine solche "Angebotsaufforderung" nicht bindend ist.

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