eBay: 5 x 50% Rabatt auf die Verkaufsprovision für Privatverkäufer

    Aktion wieder am Wochenende da!

    eBay: 5 x 50% Rabatt auf die Verkaufsprovision für Privatverkäufer im Angebot

    Wenn ihr wieder ein paar alte Sachen loswerden wollt, dann solltet ihr das über eBay tun.

    Denn private Verkäufer bekommen bis zu 5x 50% Rabatt auf die Verkaufsprovision, die bei eBay ja schnell mal 10-15% je nach Artikel und Wert sein können, die ihr bei erfolgreichem Verkauf neben den normalen Gebühren noch berappen müsst.

    Die Aktion geht über das Wochende bis zum 01.05.2015 und gilt für alle Auktionen, die bis dahin eingestellt wurden. Die Auktionen müssen also nicht in dieser Zeit auslaufen. Um teilzunehmen, klickt unten auf der Aktionsseite auf „Für diese Preisaktion anmelden”.

    Was kosten mich eBay Auktionen als Verkäufer eigentlich?

    Wenn es nicht gerade wie im oberen Artikel erwähnt eine Aktion von eBay gibt, mit der ihr Gebühren sparen könnt, gibt es bei eBay mittlerweile für Privatverkäufer ein ziemlich verzwicktes und vielleicht etwas unübersichtliches Modell an Gebühren, die wir hier in diesem Ratgeber versuchen, möglichst kurz aber auf jeden Fall aufschlussreich zu erklären. Stand der Dinge ist dabei der Oktober 2015. Falls sich nachträglich, zum Beispiel zur Jahreswende, wieder etwas ändern sollte, dann halten wir euch natürlich so schnell ist geht auf dem Laufenden und es wird ein Update geben.

    Die eBay Angebotsgebühr bzw. Einstellungsgebühr

    Wer bei eBay ein Angebot einstellt, muss anders als bei den eBay Kleinanzeigen auch tatsächlich für dieses Angebot eine Gebühr entrichten, damit es überhaupt gelistet wird. Diese unterscheidet sich natürlich in der Höhe und Art für Geschäftskunden und Privatverkäufer. Da wir davon ausgehen, dass der Geschäftskundenbereich nur wenige von euch Bunnies betrifft, geht es jetzt aber erst einmal nur um die Gebühren für Privataktionen.

    Aktuell kommen Privatkunden bei den eBay Angebotsgebühren dabei gar nicht so schlecht weg, denn die ersten 20 Auktionen pro Monat sind von der Auktionsgebühr befreit. Das sollte in der Regel schon für die meisten Privatanwender reichen, denn wir können uns kaum vorstellen, dass viele pro Monat mehr als 20 Auktionen schalten. Sollte dies aber doch einmal der Fall sein, so wird dann eine Aktionsgebühr bzw. Einstellungsgebühr von 0,50€ pro Artikel berechnet.

    Ausnahmen: Bei Auktionen von Fahrzeugen, Sportboten und Flugzeugen fällt für Privatverkäufer keine eBay Angebotsgebühr an.

    Was gibt es zu beachten?

    Zu den 20 kostenlosen Auktionen gehören alle Aktionen die wie folgend aufgelistet eingestellt werden:

    • Festpreis
    • Auktion mit beliebigem Startpreis ab 1€
    • Auktion mit der Option „Sofort-Kaufen“

    Zudem dürfen Privatverkäufer bis zu 9 identische Artikel in einem Angebot anbieten. Die Anzahl der kostenlosen Angebote, die im laufenden Monat noch genutzt werden können, findet ihr in Mein eBay > Verkaufen > Sonderaktionen und Kontingente.

    Die eBay Verkaufsprovision

    Neben den eBay Auktionsgebühren gibt es für Privatanwender auch noch die eBay Verkaufsprovision, die an eBay als Handelsplattform abgedrückt werden muss. Diese Gebühr betrifft jede Auktion und es gibt auch keine Befreiung von dieser Gebühr, wie es beispielsweise bei den ersten 20 Aktionen im Monat und den Auktionsgebühren ist.

    Von jeder erfolgreich vermittelten Auktion nimmt eBay aktuell 10% Provision von den Privatverkäufern. Die Verkaufsprovision richtet sich dabei aber nicht etwa nach dem Wert des Artikels, sondern die 10% Provision orientieren sich an dem Verkaufspreis zuzüglich des Verpackungsmaterials und der Versandkosten, die auf euer Angebot erhoben werden. Zudem enthalten die angezeigten Gebühren die gesetzliche Mehrwertsteuer. Allerdings gibt es für Privatverkäufer eine Obergrenze bei der Provision: eBay nimmt maximal 199€ pro Auktion von euch. Demnach fallen bei allen Auktionen über einem Wert von 1.990€ nur noch standardmäßig die 199€ Provision an. Allerdings dürfte auch das eher selten bei Privatauktionen vorkommen.

    Bei Angeboten mit mehreren identischen Artikeln richtet sich die eBay Provision nach dem jeweiligen Verkaufswert jedes einzelnen Artikels. In der monatlichen Rechnung zu den Aktionen sind die eBay Provisionen für die Artikel und die zuzüglichen Verpackungs- und Versandkosten sowie weitere Extrakosten übrigens gesondert ausgewiesen. Somit habt ihr den besseren Überblick.

    Ausnahmen: Wie auch bei den eBay Angebotsgebühren, gibt es ebenfalls bei den eBay Verkaufsprovisionen für Fahrzeuge, Sportbote und Flugzeuge gesonderte Regelungen. Die reine Auktion ist wie schon angesprochen kostenlos. Erst bei erfolgreicher Vermittlung werden hier bei

    • Fahrzeugen aller Art 19€ Festpreis + 5% vom Verkaufswert von eBay berechnet. Maximal allerdings nur 99€.
    • Sportbooten und Flugzeugen 19€ Festpreis + 3,5% vom Verkaufswert von eBay berechnet. Maximal allerdings nur 54€.

    Weitere Zusatzkosten

    Bei eBay gibt es neben der ganz normalen Auktion, so wie wir sie mit den eBay Angebotsgebühren zu 0,50€ vorgestellt haben, natürlich noch eine Menge an Möglichkeiten, seine Aktionen zu pimpen. Mit einem Untertitel oder einem Vorschaubild in der Suche werden eure Artikel somit besser für die potentiellen Käufer sichtbar und das erhöht laut eBay die Chancen auf einen höheren Verkaufsabschluss und somit natürlich auch mehr Erlös von euren eingestellten Artikeln. Allerdings sind diese Sonderleistungen natürlich nicht kostenlos und daher haben wir auch diese für euch unter die Lupe genommen und bewertet, welche Zusatzoptionen sich unserer Meinung nach wann lohnen.

    Galerie Plus und Sofortkauf-Option

    Im Rahmen der 0-Cent-Auktionen ist die Galerie Plus kostenlos und unserer Meinung nach die erste sinnvolle Zusatzoption, die man auf jeden Fall in Anspruch nehmen sollte. Nur was der Käufer auch wirklich gut anhand von vielen guten, großen und detailreichen Bildern betrachten kann, wird er später auch kaufen. Mit dieser Option wird das Bild zudem schon als Vorschau in den Suchen angezeigt. Solltet ihr keine 0-Cent-Auktionen starten können, so kostet diese Zusatzoption auch nur 0,20€ und ist damit wirklich jedem wärmstens ans Herz zu legen – auch schon bei kleineren Auktionen mit geringem Wert.

    Die gern genutzte Sofortkauf-Option ist ebenfalls bei den 0-Cent-Auktionen kostenlos, allerdings nur, wenn der Festpreis für den Sofortkauf mindestens 40% über dem Startpreis der Auktion liegt. Hier werden sich einige vielleicht schon öfters gefragt haben, wieso diese Option bei ihrer Auktion nicht möglich gewesen ist. Nun wisst ihr, dass es vielleicht einfach an dem zu niedrigen Sofortkaufpreis lag. Der Sofortkauf verkürzt die Auktion, was sicherlich auch im Sinne des Privatverkäufers ist und demnach finden wir, dass diese Option ebenfalls Sinn macht und man sie ruhig auch zusätzlich anbieten sollte.

    Untertitel und Angebotsvorlagen

    Zwei weitere nützliche Zusatzoption ist der Untertitel eurer Auktion. Für Untertitel berechnet eBay eine Gebühr von 0,50€ für den Privatverkäufer. Somit kann der potentielle Käufer schon auf der Suchseite weitere kurze Informationen zu eurem Artikel bekommen und ihr weckt somit sein Interesse und bekommt ihr auf eure Auktionsseite. Allerdings sind 0,50€ gerade bei kleineren Sachen die verkauft werden eine Hausnummer. Hier solltet ihr den Nutzen genau abwägen. Macht unserer Meinung nach erst Sinn ab einem Wert von über 10€.

    Mit den Angebotsvorlagen bekommen eure Auktionen eine bessere Struktur. Solltet ihr unsicher beim Erstellen der Auktion sein, so empfehlen wir euch diese Option der Angebotsvorlagen für nur 0,20€ hinzu zu buchen. Wenn ihr allerdings schon ein paar Auktionen online gestellt und erfolgreich abgeschlossen habt, ist dieser Mehrwert doch eher fraglich. Sobald ihr euren eigenen Stil gefunden habt, kann man diese Zusatzleistung sicherlich auch vernachlässigen.

    Die beiden in diesem Abschnitt vorgestellten Zusatzoptionen gibt es übrigens auch in einem Paket und das nennt sich dann Basispaket. Für das Basispaket fallen einmalig nur 0,60€ an und somit spart ihr ganze 10 Cent, wenn ihr ohnehin beide genommen hättet.

    Was lohnt sich noch für mich?

    Natürlich gibt es noch viele weitere Optionen, mit denen ihr eure Auktion pushen könnt – allerdings werden diese dann auch schnell sehr teuer. Aber es gibt noch eine Sache, die sich unserer Meinung nach auch noch oft lohnt, da ihr dadurch noch einmal gezielt den Käuferkreis etwas erweitern könnt.

    Mit dem Einstellen in eine zweite Kategorie für nur 0,50€ könnt ihr eure Auktion an zwei verschiedenen Orten bei eBay erscheinen lassen. Das macht in so weit Sinn, dass viele Käufer gar nicht die Suche über das komplette Angebot laufen lassen, sondern im Vorfeld schon die Suche nach Kategorien einschränken. Wenn ihr euch also nicht sicher seid, in welche Kategorie euer Artikel eingestellt werden soll, oder es sogar mehrere Kategorien gibt, die eure angebotene Ware schneiden, so solltet ihr diese Option für 0,50€ auf jeden Fall noch mit dazu nehmen. Allerdings sei auch hier gesagt, dass der Nutzen bei dieser Option unserer Meinung nach auch erst ab 10€ wirklich gegenüber dem Bereitstellungspreis überwiegt.

    Was sich allerdings für Privatverkäufer gar nicht oder nur in seltenen Fällen lohnt, sich weitere Zusatzoptionen wie Mindestpreis oder die Startzeitplanung. Für den Mindestpreis wird nämlich wieder eine Zusatzgebühr in Form einer Provision von 3% des Mindestpreises fällig und wir finden, dass eBay letztlich ohnehin schon genug an dem Verkauf und dem somit erzielten Endpreis der Auktion verdient. Zwar ist diese Option auch erst ab 75€ buchbar, allerdings kann man hier sehr schnell noch einmal bis zu maximal 150€ Gebühren loswerden, ohne dass man einen für uns gerechtfertigten Mehrwert hat.

    Die 0,20€ für die Startzeitplanung sind hingegen natürlich sehr gering, lassen sich aber natürlich ganz einfach vermeiden, indem man einfach den Artikel selber zu der Zeit einstellt, wann er erscheinen und somit natürlich auch auslaufen soll. Zudem gilt es zu 99% als widerlegt, dass Artikel die abends ums 20 Uhr auslaufen, einen höheren Erlös eintreiben als Artikel mit anderen Endzeiten.

    Als Tipp geben wir auch abschließend noch mit auf den Weg, dass man mit Programmen bzw. Apps wie dem Turbo Lister oder dem Verkaufsmanager Pro einige Vergünstigungen bekommen kann. So sind zum Beispiel die Angebotsvorlagen oder die Startzeitplanung ebenfalls kostenlos, je nachdem, was ihr benutzt.

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    1. Benutzerbild US & A
      US & A Gast

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