Die besten Drohnen finden und kaufen

    Wenn ihr euch dazu entschlossen habt eine Drohne zuzulegen solltet ihr euch darüber im Klaren sein, dass es sehr schnell zu einem teuren Hobby werden kann. Liegt der Einstieg für eine Drohne bei etwa 100€, so kann man für bessere Modelle bis hin in den professionellen Bereich mit HD- oder sogar 4K-KAmeras sehr schnell mehrere tausend Euros loswerden. Denn wie bei jedem Hobby liegt auch hier die Liebe im Detail. Schaut man sich die vielen Einzelteile einer Drohne und deren Zubehör an, so relativiert sich der erste Schrecken über diese Ausgaben jedoch wieder etwas. Denn wenn die Drohne stabil in der Luft gleiten soll und die Aufnahmen zudem hochauflösend und bildstabilisiert sein möchten, dann braucht man viele qualitativ hochwertige Einzelteile, damit sich der ganze Aufwand dann auch lohnt und ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Worauf bei einem Kauf zu Achten ist und was ihr sonst noch wissen solltet, erfahrt ihr in unserem Ratgeber zu den aktuell besten Drohnen.

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    Was sollte die beste Drohne können?

    Ganz vorne angefangen liegt das Hauptaugenmerk und somit das wichtigste Kriterium bei einem Quadrocopter wohl bei den Flugeigenschaften. Entscheidend sind hierbei die Steuerbarkeit bei Wind und die stabile Lage in der Luft. Zudem sollte der Multicopter all euren Befehlen rasch Folge leisten. Damit dies alles schon einmal vorweg gewährleistet ist, wurden in diesem Test nur die Modelle aufgeführt, die gerade bei den Flugeigenschaften in ihrer Klasse gute bis sehr gute Werte erzielen.

    Direkt nach den Flugeigenschaften liegt sicherlich die Frage, ob die Drohne eine Kamera haben sollte oder nicht. Falls ja: Wie gut soll sie sein? Was möchte ich mit der Kamera machen? Nur Bilder? Videos? Was für eine Auflösung sollte das aufgenommene Material mindestens haben? Auch hier kann man direkt vorweg nehmen, dass man für gute Qualität, die über wackelnde Bilder ähnlich einer günstigen Handykamera hinausgehen soll, auch direkt etwas tiefer in die Tasche greifen muss. Denn alle günstigen Cams ohne Bildstabilisator sind für eine Drohne bestenfalls Spielzeug und lassen euch schnell die Lust an den Aufnahmen vergehen.

    Nächster Punkt nach der Kamera ist der Akku. Denn ja nachdem, was ihr mit der besten Drohne anstellen möchtet, sollte hier eine adäquate Akkulaufzeit berücksichtigt werden. Denn nichts ist schlimmer als genau dann wieder zurückfliegen zu müssen, wenn ihr doch gerade die optimale Stelle für eure Aufnahme gefunden habt. Je kleiner und leichter der Quadrocopter ist, desto weniger Platz ist für den Akku eingeplant und desto geringer ist logischerweise auch die Akkulaufzeit, welche gleichbedeutend mit der Flugzeit ist. Hat man eine beste Drohne, so kann man von einer Flugzeit von etwa einer Viertelstunde ausgehen. Sollte dann nicht schon der ganze Spaß für euch vorbei sein, solltet ihr in jedem Fall noch ein paar Ersatzakkus bei euch haben. Ähnlich der Flugzeit solltet ihr zudem auf ausreichende Reichweite des Multicopers schauen. Es nützt euch ja nichts, wenn ihr zwar 15 Minuten fliegen könnt, aber nach 100m schon das Limit der Fernsteuerung erreicht ist und ihr die Kontrolle über die Drohne verliert.

    Damit wären wir auch eigentlich schon beim letzten Punkt der wichtig ist: Die Fernsteuerung. Hier erscheint die Steuerung der Drohne via App zwar sehr fortschrittlich, allerdings leidet die Genauigkeit doch arg unter dieser Form der Steuerung. Ihr solltet also auf jeden fall schauen, dass ihr eine klassische Fernbedienung für die Drohne bekommen könnt bzw. schon beim Kauf mit dabei habt. Somit fliegt ihr einfach wesentlich einfacher und stabiler und den guten Aufnahmen steht auch nichts mehr im Wege.

    Die besten Drohnen im Preisvergleich

    Wurden anfänglich noch die Quadrocopter für 30€ als günstiges Spielzeug verkauft, so ist der Markt mittlerweile doch stark gewachsen und ihr bekommt sie in sämtlichen Preisklassen. In welcher Preiskategorie ihr letztlich landet, hängt dabei natürlich von euren Ansprüchen ab. Wollt ihr erst einmal erste Geh- bzw. Flugversuche bestreiten, so reicht auch ein Multicopter für 100€ aus, um der Familie und dem Nachbarn den ein oder anderen Streich zu spielen. Möchtet ihr allerdings mit guten bis hin zu professionellen Aufnahmen bei YouTube punkten, dann liegt ihr schnell in dem Bereich von mindestens 1.000€ für eine der besten Drohnen mit guter Kamera und ausreichend Reichweite und Flugzeit.

    Damit ihr in der Masse der zur Verfügung stehenden besten Drohnen nicht völlig untergeht, sind in diesem Test die jeweils besten Modelle aus ihrer Preiskategorien zusammengestellt. Somit finden hier Anfänger, Fortgeschrittene und Profis genau das richtige für ihre Bedürfnisse. Die 3 Testkandidaten sind:

    • DJI Phantom II Vision+
    • Blade Nano QX
    • Parrot Bebop

    DJI Phantom II Vision+ (etwa 1.100€)

    Die DJI Phantom II Vision+ kann im Test auf ganzer Linie überzeugen. Sie bietet sehr gute Flugeigenschaften und kann auch bei Wind einen sehr stabilen Flug garantieren. Hier bekommt man eine Drohne für das freie Gelände. Die Reichweite beträgt 300m bei einer Flugzeit von bis zu 25 Minuten. Das sind absolute Bestwerte! Die DJI Phantom II Vision+ kann zudem mit 2 unterschiedlichen Flugmodi für Anfänger oder Fortgeschrittene betrieben werden. Auch eine automatische Route kann per iPad vorgegeben werden und wird dann abgeflogen.

    Das Highlight der DJI Phantom II Vision+ ist die Cam, welche über ein dreiachsiges Bildstabilisierungssystem verfügt. Die Aufnahmen sind absolut atemberaubend und werden von Kennern oft mit denen einen GoPro verglichen. Es werden sehr ruhige Kamerafahrten ermöglicht und ihr könnt per Fernbedienung noch den Betrachtungswinkel ändern. Das alles kostet allerdings auch seinen Preis und somit ist der Gewinner des Tests auch gleichzeitig das teuerste Modell. Hier sollte man sich die Anschaffung gut überlegen, denn wenn man doch einmal etwas unsanft landet, sind die Folgekosten eben auch entsprechend hoch.

    Blade Nano QX (etwa 100€)

    Die Blade Nano QX ist das perfekte Einstiegsmodell. Hier bekommt ihr eine gute und günstige Drohne, mit der die ersten Flüge und auch das weitere Training absolut Spaß machen. Der Quadrocopter ist aufgrund seiner geringen Gewichts sehr robust und überlebt einige Kollisionen mit Wänden und Mauern oder auch die ein oder andere unsanfte Landung. Das Leichtgewicht überzeugt zudem mit wirklich sehr guten Flugeigenschaften, die mit den ganz günstigen Modellen für 30€ absolut nicht zu vergleichen sind. Sie ist wendig, aber stabil. Für die Wohnung, das Haus oder die Sporthalle ist die Blade Nano QX somit optimal geeignet. Ohne Eingabe leitet sie zudem automatisch einen Schwebeflug ein. Die Akkulaufzeit hält allerdings nur etwa 6 Minuten und die Reichweite beträgt 10m. Hier lohnen definitiv weitere Akkus!

    Parrot AR 2.0 (etwa 500€)

    Die Parrot AR 2.0 ist der Klassiker unter den besten Drohnen und dominierte den Anfang dieser Ära. Doch das ist mittlerweile auch schon 3 Jahre her und es hat sich seitdem viel getan. Gerade die fest integrierte Kamera mit nur 720p HD Auflösung ist nicht mehr konkurrenzfähig. Die Auflösung wäre noch zu verkraften, aber hinzu kommt die fehlende Bildstabilisierung, wodurch auch nur geringer Wind oder kleine Bewegungen durch die Fernsteuerung zu Wacklern führen.

    Auch die Flugstabilität der Drohne ist nicht mehr up to date, den heutzutage nutzt man die Positionierung per GPS, welche hier leider aufgrund des Alters fehlt. Zudem gibt es bei der Steuerung per App und WLAN immer wieder kurze Verbindungsabbrüche. Eine Reichweite von 50m sollte daher nicht überschritten werden. Trotzdem bekommt ihr mit der Parrot AR 2.0 jede Menge Flugspaß und das Bild der Kamera wird direkt mit der App auf das Smartphone geladen. Somit kann man direkt sehen, was bei der Drohne gerade so los ist. In der Power Edition hält eine Akkuladung zudem 15 Minuten und da gleich ein zweiter Akku mitgeliefert wird, hat man eine halbe Stunde Flugzeit und das ist wirklich schon allerhand. Lässt man die Verbindungsprobleme im WLAN außen vor, so bekommt man eine intuitive Steuerung, die auch von Anfängern schnell erlernt werden kann.

    Das Fazit

    Je nachdem wie ambitioniert ihr seid und wie viel Geld ihr ausgeben möchtet, seid ihr mit einer dieser 3 Multicopter bestens versorgt. Es lohnt sich auf jeden Fall, zuerst einmal mit der günstigen Blade Nano QX ein paar Wochen täglich zu üben. Danach könnt ihr euch entscheiden, wohin die weitere Reise gehen soll. Die DJI Phantom II Vision+ ist hier der absolute Platzhirsch und kann bis auf den Preis uneingeschränkt empfehlen werden. Aber auch die Parrot AR 2.0 überzeugt durch die guten Flugeigenschaften und der First-Person-Video-Übermittlung direkt auf’s Smartphone. Hier noch ein Vergleich der beiden Cams (KLICK). Bedenkt, dass ihr ihr euch vor eurem Flugvorhaben ausreichend über den Flugraum erkundigt. Ohne Sondergenehmigung darf man nur im Luftraum G fliegen. Zudem ist seit 2005 eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben. Was die Videos angeht, so darf nur das gefilmt werden, was auch mit bloßen Auge frei erkennbar ist.

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    2 Kommentare zum Bericht “Die besten Drohnen finden und kaufen” Kommentar schreiben
    1. Benutzerbild dr Gascht
      dr Gascht Gast

      Wirklich sehr alt die Infos

    2. Benutzerbild Peter
      Peter Gast

      Der "Test" ist nun schon ein paar Monate alt. Wie sieht es mit einem Update aus?

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