Dealgigant und Dealgarant

    Die Plattformen Dealgigant und Dealgarant versprechen Rabattaktionen und Preisvorteile. Wir haben alle Infos zu den Plattformen für euch zusammengestellt ⬇️.

    Immer wieder stellen wir auch Unternehmen bei dealbunny.de vor, damit Ihr über alles Bescheid wisst. Heute schauen wir uns Dealgigant und Dealgarant an mit Ihrem Konzept, Ihrer Geschichte und Ihren Geschäftsmodellen.

    Dealgigant: Ein zweifelhaftes Unternehmen?

    Dealgigant war ein deutsches Unternehmen unter der Leitung von Eckard Schulz. Im Februar 2011 gründete er in Dortmund die Website, die in Kooperationen mit verschiedenen Partnern den Nutzern viele großartige Rabatt-Aktionen ermöglichte. Nach eigenen Angaben hatte Dealgigant über 500.000 Newsletter-Abonnenten und mehr als 130.000 registrierte Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu Beginn konzentrierten sich die Angebote von Dealgigant auf größere Städte im Ruhrgebiet wie Dortmund oder Essen, später vergrößerte sich der Bereich auf ganz Deutschland, Teile Österreichs und der Schweiz.

    Dealgigant Angebote
    Dealgigant hatte mit Sonderangeboten und guten Preisen gelockt

    Im November 2012 meldete Dealgigant Insolvenz an, die für die Kunden dabei entstandene Höhe der Schäden ist nicht bekannt.

    Gab es Erfolge im Unternehmen?

    Dank dem außergewöhnlichen Konzept und den hohen Rabatten wuchs das Unternehmen in kurzer Zeit sehr schnell, sodass angeblich sogar schon Mitte August 2011 der TV Sender RTL eine Dokumention über Dealgigant drehen wollte. Dieser sollte mit einem Bericht über Groupon kombiniert werden, wurde allerdings nie ausgestrahlt. Dafür sendet Akte im Juli 2011 einen Bericht Über die Gutschein-Plattform. Dabei wurde Gerüchten zu folge aber so schlecht recherchiert, dass nicht man das CashBack-System erwähnt wurde und Lidl daraufhin die Annahme von Gutscheinen verweigerte.

    Kritik an Dealgigant: Das ist die Wahrheit!

    Nachdem das Unternehmen pleite gegangen war, war es für viele Kunden nicht mehr möglich, bereits bezahlte Gutscheine einzulösen. Das führte zu heftiger Kritik an Dealgigant und goowin.

    Leider hat auch der ehemalige Geschäftsführer Eckard Schulz wahrscheinlich keine weiße Weste. Über eigene Callcenter verkaufte er Lottoscheine der Firma Lottoteam, die ebenfalls ihm gehört. 1999 wurde LottoTeam wegen Lottosteuerhinterziehung angeklagt, das Verfahren wurde allerdings nach über 7 Jahren gegen eine Zahlung von 750.000 eingestellt. Zudem sei es unmöglich gewesen, den Geldfluss des Unternehmens nachzuvollziehen, da Eckard Schulz’ Firmenimperium zu verstrickt war. Seit einigen Monaten besteht zusätzlich der Verdacht, Eckard Schulz betrüge beim Ankauf von Lebensversicherungen.

    Dealgarant kommt auf den Markt

    Inzwischen gibt es eine neue Website namens Dealgarant, die Dealgigant vom Prinzip und der Website stark ähnelt. Es wird vermutet, dass Dealgigant unter abgeändertem Namen neu aufgebaut wurde. Schon seit Mitte 2013 taucht das Unternehmen immer wieder auf, es entwickelte sich aber nie richtig etwas. Mittlerweile ist die Dealgarant Website online, aber noch nicht fertiggestellt. Von dem Cashback-System wird noch nichts erwähnt, Dealgarant stellt sich aber selbst als „Vermittler zwischen Leistungs-/Warenanbietern“ dar.

    Von ehemaligen Kunden von Dealgigant wird Dealgarant sehr kritisch beurteilt, da nach der Insolvenz von Dealgigant und goowin viele Nutzer Verluste machten, eben dadurch, dass sie ihre schon gekauften Gutscheine auf goowin nicht mehr einlösen konnten. Die Skepsis Dealgarant gegenüber ist also recht groß. Zwar steht nicht fest, dass Dealgarant das alte Dealgigant ersetzt, doch ist das Design der Website eindeutig an einander angelehnt.

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